Leitzins-Senkung bei der EZB - Die Eurokrise - Draghis Maßnahme (07.11.2011)
Monatelang debattieren die Ratsmitglieder der Europäischen Zentralbank bereits über das
Thema Eurokrise.
Die Meinungen gehen in verschiedene Richtungen und es ist schwer eine Einigung zu erzielen. Während-
dessen hat sich der neue Chef Draghi, in Zusammenarbeit mit dem Rat, dazu entschlossen den Leitzins
in der Euro-Zone auf 1,25 % zu senke.
Mario Draghi wird sich in Frankfurt bei der EZB einen leichteren Start gewünscht haben.
Der Italiener wurde von vielen als eine umstrittene Person als Chef der EZB gesehen.
Die bevorstehenden Dispute machen ihm jedoch keine Angst. Ebenso wenig, wie es
seine Gegner vermögen ihn einzuschüchtern. Mit erhobener Brust stellt er sich den
Herausforderungen und davon gibt es genug. Die Eurozone droht zu scheitern und
sämtliche Anzeichen deuten auf eine Rezession hin. Dies war auch der Grund für die Senkung des
Leitzinses. Dieser wurde das erste Mal seit über zwei Jahren wieder nach unten korrigiert - um 0,25
Prozentpunkte. Wo auch sonst Entscheidungen schwer zu fällen sind, so sei die Senkung des Leitzinses
doch einstimmig erfolgt.
Deutliche Abwärtstrends
Die Finanzmärkte brechen auseinander, deutliche Abwärtstrends sind zu erkennen. Bei derderzeitigen
Entwicklung, z.B. die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums, ist es im Bereich des Möglichen, dass
sich zum Jahresende eine milde Rezession anbahnt. Draghis Aussage dazu lautet: "Einige dieer Risiken
sind bereits Wirklichkeit geworden, was eine deutliche Abwärtsrevision der Vorhersagen und Prognosen
für das durchschnittliche reale Wirtschaftswachstum für 2012 sehr wahrscheinlich macht".
Experten fordern eine Lockerung der Geldpolitik
Auch wenn von den Experten eine Lockerung der Geldpolitik gefordert wurde, hat Draghi viele mit dieser
Maßnahme überrascht. Bei der derzeitigen Uneinigkeit im EZB-Rat kam diese Maßnahme sehr unverhofft,
aber dennoch zur rechten Zeit. Die Eurokrise hält den Rat natürlich weiterhin auf Trab, wie sie es auch
schon die letzten Monate getan hat. Der Kampf zwischen den Tauben und den Falken geht also weiter.
Dennoch bleibt festzuhalten, dass Draghi und die EZB dadurch nicht handlungsunfähig wird. Draghi, der
seit seinem Beschluss zur Senkung des Leitzinses den Ruf eines Pragmatikers erlangt hat, hat die
besten Voraussetzungen die EZB durch die Krise zu steuern. So sagt es die Berenberg Bank.
Ihr Vorteil ist unsere Leistung: Nutzen Sie ihn und stellen Sie noch heute Ihre persönliche
Finanzierungsanfrage. Wir werden uns innerhalb kürzester Zeit mit Ihnen in Verbindung setzen.
>> Weiter zur unverbindlichen Finanzierungsanfrage.
<< zurück zu Baufinanzierung (Startseite)


