Baugeld

Welche Bauweise ist die richtige ?

 

 

 

 

Welche Bauweise ist die Richtige ?


Das Bauen mit einem Fertighaushersteller ist die Alternative zum Hausbau mit dem Architekten und
stellt eine interessante Variante dar, die jeder Bauwillige gut  überlegen sollte.  Die großen Vorteile
der Fertighäuser bestehen darin,  dass der künftige Bauherr  die Möglichkeit hat, die Häuser vorher
zu besichtigen und Festpreise, sowie klar definierte Termine gegenüber dem konventionellen Planen
und Bauen hat, nach denen er sich richten kann.


Der zeitliche Aufwand, der entsteht, um sich zunächst einen genauen Überblick über  den Markt zu
verschaffen und  sinnvolle  Vergleiche  unter  den Anbietern  bzw. den Angeboten zu ziehen, sollte
allerdings nicht unterschätzt werden.

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Baugeld  - Das Plusenergiehaus
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Um ein Fertighaus oder Fertigmassivhaus  bauen zu können, wird zunächst ein baureifes und eigenes
Grundstück
  benötigt.  Nur  selten wird ein Fertighausanbieter auch ein Grundstück passend zu den
jeweiligen Haustypen  mit  anbieten.  Zusätzlich  kann nicht  jeder  Haustyp  auf jedem   Grundstück
errichtet werden. Hier gilt es, sich rechtzeitig  um die  Eigenschaften des  Grundstückes (Topografie,
Baugrundbeschaffenheit, Grenzen) zu kümmern.
Da in Deutschland die Grundstücke in der Regel einer
Bebauungsordnung, d.h. einem Bebauungsplan, welcher durch die Kommunen festgelegt wird, unter-
liegen,  kann  der Bauherr  nicht  frei über die Ideen bezüglich seines Grundstücks verfügen, sondern
muss  sich nach  der  Bebauungsordnung richten.  Innerhalb  dieser  Bebauungsordnung sind oftmals
bereits die Geschossfläche,  Grundflächenzahl,  Dachneigung  und Dachform  sowie die Zahl der Voll-
geschosse und die Größe und Anzahl der Baufenster festgelegt
.


Wenn Sie oder Ihre Familie sich bereits für die Fertighausbauweise entschieden haben, ist es ratsam
bei  der  Gemeinde  den  Bebauungsplan  einsehen  und  überprüfen,  ob  dies  überhaupt  auf Ihrem
erworbenen Grundstück möglich ist. Befinden Sie jedoch noch
auf der Suche nach einem geeigneten
Grundstück, können Sie diese Vorgaben bei Ihrer Entscheidung gleich mit einfließen lassen.

 

Baugeld  - Das Fertighaus   
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Das Passivhaus

Grundsätzlich   sollten   Sie  vor  einem   Grundstückskauf   nach  der   Bodenbeschaffenheit   fragen.   Man
unterscheidet zwischen gewachsenem Boden, Fels und geschüttetem Boden. Besteht Unsicherheit, ob die
Bodenbeschaffenheit für das geplante Bauvorhaben geeignet ist, sollte auf jeden Fall ein Bodengutachten
erstellt werden.


Im Gegensatz zum Hausbau mit einem Architekten in Massivbauweise können Bauwillige beim Holz-Fertig-
hausbau die  Baumaterialien  nicht frei wählen,  da diese in  der Regel bereits an die Vorgaben des Fertig-
hausherstellers   gebunden und   je  nach   Haustyp  festgelegt  sind.  Auch  stehen  die   grundsätzlichen
Konstruktionsmerkmale bereits fest.

Glücklicherweise bietet die überwiegende Zahl der Holz-Fertighaus- und  Massiv-Fertighaushersteller  ihre
Häuser in verschiedenen Ausbaustufen und Ausstattungen an. Teilweise besteht hier auch die Möglichkeit
mitzuentscheiden, ob das Dachgeschoss noch ausgebaut werden kann.

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  Fachwerkbauten sind längst nicht nur Repräsentation bäuerlichen Wohnens
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All diese Absprachen müssen in der Baubeschreibung schriftlich festgehalten  werden und sind  später Teil
des Kaufvertrages. Grundsätzlich sollten sich Bauwillige bei den einzelnen Fertighausanbietern erkundigen,
wie lange der betreffende Haustyp schon am Markt angeboten wird und welche Referenzobjekte eventuell
zu besichtigen sind. Vor Vertragsabschluss sollte der künftige Bauherr hinsichtlich des infrage  kommenden

Hausherstellers
einige wichtige Daten klären. Dazu gehören die unabhängige fachliche und wirtschaftliche
Überprüfung des zukünftigen Vertragspartners sowie die genaue Vertragsgestaltung.

Die  Seriosität  des Fertighausherstellers ist zu überprüfen. Hierzu können Sie das Handelsregister bei dem
entsprechenden  Amtsgericht  einsehen.  Aus den  Eintragungen sind   verschiedene  Basisdaten  über das
Unternehmen wie  beispielsweise  das Gründungsjahr  des  Unternehmens,  die  Namen der Gesellschafter,
den  Hauptsitz  und die  Rechtsform  des  Betriebes einzusehen.  Darüber hinaus ist es ratsam sich weitere
Informationen  über  die  wirtschaftliche  Situation  und  über  negative  Auffälligkeiten  des  Unternehmens
einholen. Diese Informationen sind umso wichtiger, wenn das Unternehmen einen unseriösen Eindruck auf
Sie hinterlässt oder Sie sichergehen wollen, dass eine Insolvenz nicht unmittelbar bevorsteht.

 

Fachwerkhaus Passivhaus Plusenergiehaus Nullenergiehaus Fertighaus

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